Fränkisch zärtlich - Saisonkalender: Frühling

Fränkisch zärtlich – Saisonkalender: Frühling

culinaria-holunderbluetenNach den langen kalten Wintermonaten sehnt sich auch der fränkische Magen nach frischem Grün. Während der Spargel je nach Großwetterlage noch etwas auf sich warten lässt, muss dennoch keiner hungrig bleiben. Der Salat und erste Kräuter sprießen und frische Vitamine vertreiben die letzten Spuren des Winters aus den Knochen. In den vergangenen Jahren immer mehr in Mode gekommen ist der Bärlauch. Auch in Franken und Würzburg findet das würzige Gemüse mit dem Knoblaucharoma großen Anklang. Viele Würzburger kennen geheime Plätze, an denen sie ihren Bärlauch selbst sammeln. Aber Vorsicht, Bärlauch kann leicht mit giftigen Pflanzen verwechselt werden!

Wenn es dann endlich soweit ist, und das Wetter passt, kommt der erste fränkische Spargel auf den Teller. Frisch gestochen von den verschiedenen Spargelbauern aus dem Würzburger Umland – einfach gut. Das richtige Kochen des Spargels auf den perfekten Garpunkt ist eine Kunst für sich. Zerlassene Butter oder eine culinaria-maibaumfrische Hollandaise geben den richtigen Pepp. Als Beilage serviert man in der Region klassischer Weise neu geerntete Kartoffeln, die in großen Stücken in der Pfanne goldgelb gebraten werden. Auch vor dem Spargel hat die Kreativität der Köche nicht halt gemacht und so können Spargelfreunde das gesunde Gemüse in vielen ausgefeilten Rezeptvariationen genießen. Nicht vergessen, auch grüner Spargel hat Einzug in das Sortiment der fränkischen Bauern gehalten.

Für süße Schleckermäuler ist der Frühling ein Paradies. Heimische Erdbeeren haben endlich wieder Konjunktur und lassen mit ihrem süßen Aroma die winterlichen culinaria-rosen-servietteImportfrüchte weit hinter sich. Wer es etwas saurer mag, ist mit Rhabarber gut beraten. Ob als Kuchen, Dessert oder neuerdings auch als Saft mit einem Schuss fränkischen Sekts hebt er die Laune und macht lustig. Ein außergewöhnliches Gericht sind Würzburger Hollerküchle. Wenn der Hollunder in voller Blüte steht, stürmen die Köche auf die Felder und Hügel um Würzburg und sammeln frische Blüten. Diese werden in Teig getaucht und gebacken. Mit Zimt und Zucker bestreut, entfaltet sich beim Essen das feine Aroma der Blüten in einer knusprig lockeren Geschmackssinfonie. Aber bitte nicht zu viel sammeln, denn wir wollen ja später auch noch einige Beeren ernten können!

Also auf geht’s nach Würzburg, Spargel & Co. genießen. Wir wünschen einen besonders guten Appetit, Ihre Culinaria-Wirte

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Author: culinarium